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Elisabeth Nonnenmann -
Unsere neue Vikarin stellt sich vor

Seit wenigen Wochen ist Böblingen mein neues Zuhause. Und nicht nur Böblingen, sondern in besonderer Weise soll die Christuskirchengemeinde in den kommenden 2 ½ Jahren mein Zuhause werden. Denn dort bin ich seit 15. März 2010 Vikarin, werde von Pfarrer Twele als Ausbildungspfarrer betreut und wurde schon herzlich willkommen geheißen.

Ursprünglich komme ich aus Rutesheim, wo ich schon früh in der Kirche und in der Jugendarbeit des CVJM Heimat fand. Das brachte mich auf den Weg des Glaubens und legte den Grundstein für die Entscheidung zu einem Theologiestudium. Nach meinem Abitur verbrachte ich ein Jahr in Costa Rica, wo ich auf einer kleinen Missionsstation von „Licht in Lateinamerika e.V.“ lebte und dort die deutschen Missionarskinder in der Schule unterrichtete. Dieses Jahr hat meine Neugier auf fremde Sprachen und Kulturen geweckt, die mich bis heute immer noch begleitet, so dass mich manches Mal das Reisefieber packt. Im Jahr 2004 begann ich schließlich mein Studium in Tübingen, wo ich vor Kurzem mein Erstes Theologisches Examen abgelegt habe. Studiert habe ich außerdem für drei Semester in Greifswald.

Neben dem Studium und damit dem Eintauchen in die „Theorie“ war es mir wichtig, den Kontakt zur Praxis und zur Gemeinde zu behalten, aber auch Kirche in Gremien mitzugestalten. Seit Mai 2009 habe ich eine besonders interessante und schöne Aufgabe, weil ich in die EKD-Synode berufen und dort ins Präsidium gewählt wurde. Das bedeutet für mich, dass ich ab und an auch in Deutschland unterwegs sein werde, auf jeden Fall aber einmal im Jahr die Delegation der Württembergischen Landeskirche auf EKD-Ebene verstärken darf.

Als Vikarin bin ich nun gespannt auf die Arbeit in der Christuskirchengemeinde, sowie auf die ökumenische Zusammenarbeit im Ökumenischen Gemeindezentrum. Ich habe zwar in bisherigen Praktika, Hospitationen und durch eigene ehrenamtliche Aufgaben schon Erfahrungen sammeln können, aber ich bin sicher, dass es für die vielfältigen Aufgaben des Pfarramtes noch Vieles zu lernen gibt! Ich bin neugierig darauf, was ich von Pfarrerin Strauß und Pfarrer Twele, aber auch von allen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen lernen kann. Für mich selbst wird es eine Zeit sein, in der ich nach und nach eigene Schritte im Pfarramt gehen lerne, meine Gaben besser entdecken und mich ausprobieren kann.

Somit bleibt mir zuletzt nur zu sagen, dass ich mich auf die vielen Begegnungen und die Zusammenarbeit in der Gemeinde sehr freue.

Herzliche Grüße von Ihrer Elisabeth Nonnenmann

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