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Wie der Name "Sternstunde" andeutet, macht diesen Gottesdienst aus, dass er weder alltäglich noch allsonntäglich ist.
Die sorgfältige, auf Qualität und Ästhetik bedachte und dementsprechend aufwändige Vorbereitung durch ein Vorbereitungsteam macht den Gottesdienst zu einem herausgehobenen Erlebnis und beschränkt ihn auf drei bis vier Termine pro Jahr.
Auch die Uhrzeit, Sonntagabend um 19:00 Uhr, hebt die Sternstunde von den regelmäßigen Gottesdiensten ab.
Seine besondere Prägung erhält der Gottesdienst durch eine sorgfältige Raumgestaltung, durch hochwertige Musik, vor allem aber durch ganzheitliche Elemente und die inhaltliche Gestaltung.
 
Thematisch setzt er bei Erfahrungen und Motiven aus dem Leben an, die dann religiös beleuchtet und gedeutet werden.

Der Gottesdienst lässt Zeit, sich auf unterschiedlichen Erfahrungsebenen auf das jeweilige Thema einzulassen (z.B. durch szenisches Anspiel, Körperübungen, Fantasiereise), bietet eine Sicht des christlichen Glaubens auf das Thema und gibt Gelegenheit, das Erfahrene mit unseren Sinnen zu erleben, zu erproben, zu vertiefen.

Um Letzteres zu ermöglichen, ist die sogenannte Offene Phase ein fester Bestandteil der Sternstunde: ein Zeitraum mitten im Gottesdienst, in dem die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen ihren Zugang zum Thema vertiefen können (z.B. durch Tanzen, Malen, Lesen, Schmecken, Riechen, Schreiben, Beten).

Schließlich gehört zu jeder Sternstunde die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst noch bei Getränken und Knabbereien untereinander und mit den Gottesdienst-Gestaltern/innen ins Gespräch zu kommen.

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