Zen-Meditation

Die Zen-Meditation ist für viele Christen ein Weg geworden, sich den Erfahrungen der Mystiker zu nähern. Wir sitzen dreimal 25 Minuten, dazwischen ist 5 Minuten Meditation im Gehen. Die Gruppe ist offen, auch um mal zu schnuppern. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen.

Donnerstags 19.30 bis 21 Uhr, Großer Saal im Ökumenischen Gemeindezentrum

25 Jahre Zen-Meditation

Seit 25 Jahren trifft sich im Ökumenischen Gemeindezentrum Diezenhalde eine Gruppe, um 90 Minuten lang gemeinsam zu meditieren. Die Stille ist eine wunderbare Lehrerin.

Ganz vorsichtig entdecken die christlichen Kirchen wieder die Kraft des Schweigens. „Beten heißt nicht sich selbst reden hören. Beten heißt still werden und still sein und warten, so lange, bis der Betende Gott hört.“ So schrieb Sören Kierkegaard vor etwa 100 Jahren. Jeden Donnerstag treffen sich etwa 10 bis 12 Menschen, um das zu praktizieren. Dabei hat sich die Zen-Meditation als hilfreich erwiesen. Der Jesuit Pater Hugo Lassalle ging letztes Jahrhundert in ein buddhistisches Zen-Kloster, um von den japanischen Zen-Meistern diese Form der Meditation zu lernen. Er merkte schnell, dass es ihm in seiner eigenen Spiritualität half. So veranstaltete er selber Meditationskurse in Deutschland, um Christen das Zen näher zu bringen. Später wurde er zum Zen-Meister ernannt. Sein buddhistischer Meister, Roshi Yamada, wollte, dass er als Christ und Pater das Zen in der Kirche vermittelte. Es kann in das Christentum eingepflanzt werden und hilft den Christen dabei, Gott im Herzen zu spüren. Es hilft dabei, still zu werden und still zu sein und zu warten, bis der Betende Gott hört.

Pfarrer Sven Kosnick

 
Sven Kosnick

Pfarrer und Zen-Lehrer
sj.kosnickdontospamme@gowaway.gmx.de