„Der Nächste bitte!“ - Ökumenische Sommergottesdienstreihe

Auch in diesem Jahr feien wir in den Sommerferien ökumenisch miteinander Sommergottesdienstreihe im Ökumenischen Gemeindezentrum.
In Zeiten der Corona-Epidemie liegt es nahe, biblische Geschichten von Krankheit und Heilung in den Mittelpunkt unserer Gottesdienste zu stellen. Die Bibel ist voll Geschichten, in denen es um Krankheit und Heilung geht. Und dabei begegnen uns durchaus modern anmutende Diagnosen und Therapien. Da werden depressive Verstimmungen und psychosomatische Syndrome diagnostiziert. Da gibt es alle Formen körperlicher Gebrechen, aber auch schwere Formen psychischer Erkrankungen. Und bei den „Ärzten“, die uns in der Bibel begegnen, handelt es sich immer um Menschen, die von Gott berufen sind und mit seiner besonderen Vollmacht helfend auf den Plan treten.
Zu den Gottesdiensten in den Sommerferien um 10 Uhr laden wir herzlich ein. Abhängig von den im August geltenden Hygienevorgaben stehen dabei in der Vater-Unser-Kirche leider nur Plätze für bis zu 80 Gottesdienstbesuchende zur Verfügung. Bei geeignetem Wetter finden die Gottesdienste möglicherweise im Freien hinter dem Gemeindezentrum statt.

Besuch in St.Hildegard

Die Corona-Epidemie betrifft uns alle! Ganz besonders hart aber haben die monatelangen Auflagen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen getroffen, die wochenlang selbst von ihren engsten Angehörigen nicht besucht werden durften. Dementsprechend groß war die Erleichterung, als diese Maßnahmen in der zweiten Maihälfte erstmals gelockert werden konnten. Dies war für uns Anlass, einen ökumenischen Hoffnungsgruß zu überbringen. Gemeinsam mit der Vater-Unser-Gemeinde haben wir unsere Gemeindeglieder darum gebeten, Hoffnungsbilder zu gestalten. Mehr als 50 Menschen aller Altersgruppen haben mit ganz unterschiedlichen Bildern dazu beigetragen, dass wir den Bewohnerinnern und Bewohnern am 28. Mai einen ganzen Korb voller bunter Hoffnungsbilder überreichen konnten. Dabei wurden wir musikalisch von Herrn Szabo an der Trompete begleitet. 

Einen Großteil der Bilder können Sie hier betrachten. Wir bedanken uns bei allen, die mit ihren Bildern zu diesem Hoffnungsgruß beigetragen haben.

Offene Kirche für Besinnung und persönliches Gebet

Die Vater-Unser-Kirche im Ökumenischen Gemeindezentrum ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet. Ein Ort der Stille, der zum persönlichen Gebet einlädt.

Hier liegen CDs mit dem Sonntagsgottesdienst und „Nachhören“ (solange der Vorrat reicht), eine Wochenandacht und der Vorschlag für ein gemeinsames Abendgebet zum Mitnehmen bereit.

Segenslied in schwerer Zeit

Im Rahmen eines kleinen Online-Experiments haben Menschen unserer Gemeinde allein und doch vereint ein Segenslied eingesungen, das uns allen Trost und Mut geben soll. Das Lied „Mögen sich die Wege“ kam im Karfreitagsgottesdienst aus der Christuskirchengemeinde zur „Uraufführung“.

Hier können Sie sich das Lied ansehen